15. August 2017

Auch böse Menschen haben Lieder…

Ralf Kramps neuer Kriminalroman „Abendlied“ spielt im Münstereifeler Outlet-Center und überall in der Eifel – Herbie Feldmann und sein Gespinst Julius gehen auf Ermittlungen im besten Roadmovie, das die Eifel bislang sah

Hillesheim/Bad Münstereifel – Jedes Mal, wenn Ralf Kramp einen neuen Kriminalroman vorstellt, fragen sich seine Leser: „Ist das der beste Kramp aller Zeiten – noch besser, als der letzte . . .“ Nun: Bei „Abendlied“, dem neuesten Machwerk des Verbrechenskonstrukteurs mit Biedermeiergesicht, könnten die Fans diesmal recht haben.

Wieder einmal ist „Herbie“ mit von der Partie, den die gesamte Eifel nach Kramps gleichnamigem Kriminalroman als den „Spinner“ kennt, der „einen neben sich gehen hat“,  nämlich seinen unsichtbaren Begleiter „Julius“.  Die beiden stolpern im neuen KBV-Thriller wieder einmal unfreiwillig und mittenmang in einen Mordfall. hinein

Diesmal stellt ihnen das Schicksal den abgehalfterten Schlagersänger Teddy Marco zur Seite, den König der billigen Reime, einen der letzten Verfechter von Minipli und Vokuhila, eine Gestalt, wie erschaffen für Fernsehgarten, Musikantenstadl & Co. Schnell wird das Sprichwort ad absurdum geführt, wonach man sich ruhig niederlassen kann, wo gesungen wird: „Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder, denn böse Menschen kennen keine Lieder“. Von wegen . . .

 

Spannend bis zum mörderischen Schluss

In einem Schaufenster im Outlet-Center von Bad Münstereifel wird eine Leiche gefunden. Dummerweise gehört der Laden Teddy Marcos Freundin, und miese Texte scheinen nicht sein einziges Vergehen zu sein. Auf der Suche nach dem Mörder bereisen Herbie Feldmann, sein imaginärer Wegbegleiter Julius und der singende Schürzenjäger Teddy die an skurrilen Gestalten reiche Eifel.

Als fahrbarer Untersatz dient ihnen dabei ein schrottreifes Wohnmobil mit den Ausmaßen eines britischen Schützenpanzers aus dem Ersten Weltkrieg. Zwischen steinerweichend schlechten Festzelt-Auftritten, von wildgewordenen Hausfrauen belagerten Autogrammstunden und abgeschiedenen Campingplätzen entwickelt sich ein irres Roadmovie quer durch die Eifel, das bis zum Schluss mörderisch spannend ist.

Ralf Kramp: Abendlied Krimi, KBV-Verlag, Taschenbuch, 251 Seiten, ISBN 978-3-95441-357-7, 10,95 Euro, als e-book ISBN 978-3-95441-369-0, 8,99 Euro

 

Pressestimme:

„Der Fabulierkunst des Großmeisters Ralf Kramp sei es gedankt, dass sich eine Menge skurriler Figuren vor unserem geistigen Auge materialisieren.“ (Heidelberg aktuell)

 

Der Autor:

Ralf Kramp, geb. 1963 in Euskirchen, lebt in einem alten Bauernhaus in der Eifel. Für sein Debüt »Tief unterm Laub« erhielt er 1996 den Förderpreis des Eifel-Literaturfestivals. Mit seinen schwarzhumorigen Kurzkrimis hat er sich ein treues Lesepublikum erobert und tourt mit unterhaltsamen Leseabenden durch den deutschsprachigen Raum.

www.ralfkramp.de

pp/Agentur ProfiPress

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Klaus Schäfer

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