25. August 2017

Hochaktuelle Sicht auf den Reformator

Lit.Eifel-Veranstaltung mit Eugen Drewermann: „Luther wollte mehr“ am Dienstag, 19. September, 19.30 Uhr, in der Aula des städtischen Gymnasiums Am Turmhof, Nyonsplatz 1, 53894 Mechernich

Mechernich – Was glaubte Martin Luther und was wollte er erreichen? Wie können wir ihn wiederentdecken und neu verstehen? Was würde Luther zum Zustand der christlichen Kirchen sagen? Haben die Katholiken dazugelernt? Und was haben die reformatorischen Kirchen aus ihrem Erbe jenseits allen Streits und Debatten gemacht?

Antwort auf diese Fragen versucht Lutherkenner Eugen Drewermann im Rahmen einer Lit.Eifel-Lesung am Dienstag, 19. September, 19.30 Uhr in der Aula des städtischen Gymnasiums Am Turmhof, Nyonsplatz 1, 53894 Mechernich, zu geben. Die Lit.Eifel-Veranstaltung ist ein hochkarätiger Beitrag zum Programm des Luther-Themenjahres am Gymnasium aus Anlass des Reformationsjubiläums.

Nach 500 Jahren Spaltung zieht Drewermann in seinem Buch „Luther wollte mehr“ eine kritische Bilanz und richtet den Blick auf das Grundanliegen des Reformators: dass der Mensch von Gott vorbehaltlos angenommen und gerecht gesprochen ist.

Eugen Drewermann, geboren 1940, studierte Philosophie in Münster, Theologie in Paderborn und Psychoanalyse in Göttingen. 1966 wurde er zum Priester geweiht und arbeitete danach im Gemeindedienst und in der Studentenseelsorge.

Aufgrund seiner zunehmend kritischen Haltung gegen über der Amtskirche und weil er seine in vielen Belangen von der Kirchenführung abweichenden Meinungen nicht korrigieren wollte, entzog ihm Erzbischof Johannes Joachim Degenhardt im Oktober 1991 die kirchliche Lehrerlaubnis, dem folgte das Predigtverbot und im März 1992 die Suspension vom Priesteramt.

Eugen Drewermann ist heute als freier Schriftsteller und Vortragsreisender tätig. Seit Jahren gehört er zu den gefragtesten Rednern in Europa, wenn es um Fragen zu Religion, Bibelauslegung, Märchenanalyse oder um das Verhältnis zwischen Tier und Mensch geht.

Der Eintritt zur Lesung kostet zwölf, ermäßigt sechs Euro. Alle Lit.Eifel-Termine und weitere Vorverkaufsstellen gibt es im Internet unter www.lit-eifel.de.

pp/Agentur ProfiPress

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