24. Oktober 2017

Mahnung für heute

Hürtgenwald 2017: Zahlreiche Eifeler Reservisten wanderten mit beim Internationalen Hürtgenwaldmarsch und gedachten der Kriegsopfer aller Seiten

Mechernich/Vossenack – „Versöhnung über den Gräbern“ heißt seit rund 35 Jahren das Motto des Internationalen Hürtgenwaldmarsches, an dem sich jährlich Anfang Oktober mehrere Hundert Menschen, Soldaten und Zivilisten, aus mehreren Ländern beteiligen.

Mit dabei waren vergangenen Samstag in Vossenack auch wieder Reservesoldaten der 72 Mitglieder zählenden Reservistenkameradschaft Mechernich/Bad Münstereifel unter der Leitung von Karl-Heinz Cuber, Hauptfeldwebel d.R.

Sie gedachten der zwischen Oktober 1944 und Februar 1945 im Hürtgenwald getöteten 56.000 alliierten und 12.000 deutschen Soldaten sowie zahlreicher Ziviltoter, die noch viele Jahre nach dem Krieg immer wieder zu beklagen waren, wenn Menschen auf Minen liefen oder Granaten und Bomben hochgingen.

Diesmal wurden bei dem Friedensmarsch unter anderem Teilnehmer aus Deutschland, den USA, Belgien, Großbritannien, Luxemburg, den Niederlanden und Norwegen registriert. Zur Auswahl standen Marschstrecken zwischen zehn und 40 Kilometern – mit und ohne Gepäck – sowie eine historische Bunkerroute, die von der Marinekameradschaft Euskirchen organisiert worden war.

Zu Beginn des Hürtgenwaldmarsches gedachten die Teilnehmer der Opfer in einem Gottesdienst auf dem Sportplatz Vossenack. Ihren Auftakt nahm die internationale Friedensveranstaltung mit einer Kranzniederlegung am Vorabend.

pp/Agentur ProfiPress

 

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Klaus Schäfer

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