22. November 2017

Forschung und ihr praktischer Nutzen

Prof. Michael Lauster vom Fraunhofer-Institut Euskirchen spricht beim Förderverein des Euskirchener Industriemuseums

Euskirchen-Kuchenheim – Er war Praktiker und Wissenschaftler zugleich, galt als Physik-Genie, stammte aus einfachen Verhältnissen und eignete sich sein Wissen als Autodidakt an. Die Rede ist von Joseph von Fraunhofer (1787-1826), elftes Kind eines Straubinger Glasermeisters und Namensgeber der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung. Sie ist ein wichtiger Teil der deutschen Forschungslandschaft und das Thema der Jahresabschlussveranstaltung der Freunde und Förderer des LVR-Industriemuseums Euskirchen.

Für die Veranstaltungsreihe „Persönlichkeiten im Museum“ ist es dem Fördervereins-Vorsitzenden Heinz-Otto Koch gelungen, Prof. Dr. Dr. Michael Lauster, Leiter des Fraunhofer-Institutes für naturwissenschaftlich-technische Trendanalysen in Euskirchen, gewinnen zu können. „Mit Fraunhofer hat alles angefangen“ lautet sein Thema am Donnerstag, 30. November, 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr), im Museumsgästehaus Mottenburg, Carl-Koenen-Str. 25, 53881 Euskirchen. Eingeladen sind alle Interessierten, der Eintritt ist frei.

Die Erkenntnisse und Errungenschaften des Namensgebers der Fraunhofer-Gesellschaft sind noch heute so aktuell wie zu seinen Lebzeiten. Sie helfen auf vielerlei Gebieten, grundlegende Fragen zu beantworten, wie zum Beispiel zur Zusammensetzung ferner Sterne oder ob es Leben außerhalb der Erde gibt. Lauster gibt einen Einblick in die Geschichte und Struktur der Fraunhofer-Gesellschaft, ihre aktuellen Forschungsgebiete sowie in die Arbeiten des Instituts in Euskirchen.

Der zweite Teil seines Vortrags wird sich speziell mit seinem Forschungsgebiet an der RWTH Aachen beschäftigen und dessen Bedeutung für moderne Technologien. Michael Lauster ist neben seiner Tätigkeit als Institutsleiter zugleich Inhaber des Lehrstuhls für Technologieanalysen und -vorausschau auf dem Gebiet der Sicherheitsforschung an der RWTH Aachen. Vor seiner Karriere als Wissenschaftler war er Offizier bei der Luftwaffe und befasste sich vornehmlich mit der Entwicklung von Luftfahrtsystemen.

Im Anschluss an seinen Vortrag steht Professor Lauster für Fragen und Diskussionen interessierter Zuhörer zur Verfügung.

pp/Agentur ProfiPress

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Klaus Schäfer

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