9. Januar 2018

„Partnerschaft im Sand“ – NRW-Projekt startet in Heimbach

© Foto: Brigitte Lerho

„Partnerschaft im Sand“ heißt das Tourneeprojekt, das 2018 in mehreren Städten und Kommunen Nordrhein-Westfalens stattfindet. Durch eine enge Zusammenarbeit mit dem durchführenden Künstler Ira Marom war der Auftakt in Heimbach. Die Internationale Kunstakademie Heimbach in der Burg Hengebach war in der Adventszeit (8.-22. Dezember 2017) der erste Ort dieser mit Spannung erwarteten landesweiten künstlerischen Aktion.

Der Künstler:

Der 1955 in Naharia/Israel geborene Ira Marom lebt seit 1985 freischaffend in Deutschland. Er ist international ausgebildet und hat seit 2014 in Kooperation mit der FH Köln ein besonderes technisches Verfahren und zugleich seine ganz autonome künstlerische Sand-Druck-Sprache entwickelt. Ira Marom wurde 2017 mit dem „Manufactum“-Staatspreis 2017 im Bereich Medien des Landes NRW ausgezeichnet. Das Hauptziel des Projektes ist es, mit Mitteln der Kunst zwischenmenschliche Solidarität zu zelebrieren. Gerade die Zeit vor und nach Weihnachten ist dafür besonders geeignet.

Wie lief das Projekt in der Kunstakademie ab?

Von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden zunächst digitale Portraitfotos erbeten, an den Künstler geschickt oder wurden auch nach Absprache vorher in der Kunstakademie kostenlos angefertigt. Als Besucher druckte man sein Porträt direkt in Sand und hat dabei wahrnehmen können, dass wir – wie die Sandbilder – vergänglich und somit als Menschen gleich sind. Das Verständnis für diese Qualität ist die Intention des Projektes. Die Mitwirkung war offen für alle: Jung und Alt, ob aus Heimbach, aus der Umgebung oder aus fernen Landen zu uns gekommen, waren dazu eingeladen. Die Teilnahme war kostenlos.

Wie auch an den nächsten Standorten des Projekts in NRW wurden in Heimbach ca. 500 Sandportraits geschaffen. Ira Marom, sein Team und von ihm fachlich besonders geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kunstakademie waren dabei behilflich.

Abschluss:

Eine Auswahl der entstandenen Sandbilder wird für eine Abschluss-Präsentation im Landtag bzw. in der Staatskanzlei in Düsseldorf aufbewahrt. Die restlichen Sandbilder werden bei einer Zeremonie/Performance am 12. Januar 2018 ab 14:30 Uhr aufgelöst und der Rur übergeben.
Die Besucher der Zeremonie sind eingeladen, Abschied von ihren Bildern zu nehmen. Die Installation wird aufgelöst. Aber die Energie der Bilder bleibt im Sand enthalten, der beim nächsten PiSP für neue Sandbilder weitergegeben wird. Von der Akademie aus wird eine symbolische Menge des Sandes zur Rur getragen und eingestreut. Die Wassermeridiane tragen die Bildenergie in die Welt.

Dieses künstlerische und humanitäre Projekt erfuhr eine sehr rege Teilnahme und führte zu vielen Gesprächen, Gedanken und Texten.

 

Kontakt:

Trägerverein Internationale Kunstakademie Heimbach/Eifel e.V.

Hengebachstraße 48

52396 Heimbach

Tel.: +49 (0) 02446 – 80970-0

Fax: +49 (0) 02446 – 80970-30

Mail: info@kunstakademie-heimbach.de

www.kunstakademie-heimbach.de

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Klaus Schäfer

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