3. August 2018

Die Zukunftsinitiative Eifel kürt dieses Jahr Vereine, die den Nachwuchs fördern, mit dem Eifel-AWARD

©Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

Kreativität wird belohnt. Die Zukunftsinitiative Eifel kürt dieses Jahr Vereine, die den Nachwuchs fördern, mit dem Eifel-AWARD – Bewerbungsfrist endet am 31. August 2018.

Eifel – Vereine spielten schon immer und spielen auch heute noch eine wichtige soziale Rolle. Wer Mitglied in einem Verein ist, engagiert sich da, wo er lebt. Er setzt sich dabei nicht nur für sich, sondern auch für das Allgemeinwohl und das gemeinschaftliche Miteinander im Ort ein. Und Vereine leisten eine wichtige Integrationsarbeit. Wer neu in einem Dorf ist, sollte sich am besten einem Verein anschließen, um Kontakte in den Ort hinein zu knüpfen, Anschluss zu finden, Menschen kennenzulernen.

Doch immer mehr Vereine haben schwer zu kämpfen. Der demografische Wandel hat ebenso seinen Anteil daran, dass besonders junge Menschen fehlen, wie auch die Tatsache, dass im Gegensatz zu früher immer häufiger Nachmittagsunterricht angeboten wird. Und weil auch bei den Erwachsenen durch geänderte Anforderungen im Job immer öfter die Zeit fehlt, sich zu engagieren, verringert sich das verfügbare Personal in den Vereinen.

Unter anderem haben lokale Musik- und Gesangvereine, Heimatvereine, Schützenvereine, Karnevalsvereine und Bürgervereine ein schweres Standing. Sportvereine fusionieren oder gründen Spielgemeinschaften, um überhaupt noch am Spielbetrieb teilzunehmen.

Wer heutzutage die Jugend ansprechen will, muss sich also etwas einfallen lassen. „Vereine müssen neugierig machen“, so der Präsident der Zukunftsinitiative Eifel, Landrat Günter Rosenke. Nachwuchsförderung funktioniert nicht einfach so, man muss als Verein aktiv werden und die Jugend mitnehmen.

Die Zukunftsinitiative Eifel widmet sich als grenzüberschreitende Initiative in neun Landkreisen in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Ostbelgien in diesem Jahr genau diesen Vereinen, die sich um und für den Nachwuchs besonders engagieren.

„Das private Engagement in den Vereinen ist hoch anzurechnen und muss unterstützt werden“, so Rosenke.

Der Eifel-AWARD, der am 26. November 2018 zum zehnten Mal verliehen wird, bringt den Vereinen zwar keinen direkten monetären Gewinn. Aber das Prestige der Preisträger steigt, die Klubs können sich einer breiten Öffentlichkeit präsentieren und auch für Vereine, die sich in Sachen Nachwuchsförderung noch schwer tun, Anreize schaffen.

Viele Vereine sind bereits kreativ und schaffen besondere Angebote für junge Leute. Vom jährlichen Zeltlager und Ausflügen bis hin zu Instrumentenverleih in Musikvereinen oder der Möglichkeit, in den Verein reinzuschnuppern, damit Interessenten überhaupt herausfinden können, ob ein Verein zu ihnen passt und das, was angeboten wird, zusagt.

Gerade solche Vereine, für die dieses Engagement und eine gezielte Nachwuchsförderung selbstverständlich sind, sollten sich für den Eifel-AWARD bewerben. Das können die Vereine noch bis Freitag, 31. August, tun, und zwar online unter https://wirtschaft.eifel.info/inhalte/eifel-award-2018/.

Auskünfte erteilt Sarah Komp von der Struktur- und Wirtschaftsförderung Kreis Euskirchen unter 02251 15 904 oder sarah.komp@kreis-euskirchen.de

Diskutieren über die Nachwuchsförderung von Vereinen: Landrat und Zukunftsinitiative-Eifel-Präsident Günter Rosenke (v.r.), Wirtschaftsförderin Iris Poth und die Eifel-Award-Zuständige Sarah Komp. Foto: Thomas Schmitz/pp/Agentur ProfiPress

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