21. August 2018

Premiere im Café Sherlock

© Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Ralf Kramps erste Lesung aus seinem neuen Kriminalroman „Aus finsterem Himmel“ findet am Donnerstag, 6. September, um 19.30 Uhr in Hillesheim statt

Mechernich/Hillesheim – Die Premierenlesung aus Ralf Kramps neuem Kriminalroman „Aus finsterem Himmel“ findet am Donnerstag, 6. September, im Krimicafé Sherlock in Hillesheim statt. Der Autor selbst gibt dann rhetorische Kostproben aus dem Buch, das gleichermaßen vom Spannungsbogen, literarischen Gags und dem filigran-faszinierenden Erzählstil des lange in Mechernich und jetzt in Kerpen lebenden Ralf Kramp lebt.

Ralf Kramp bei der Buchvorstellung mit Bisonbulle „Ben“. Amerikanische Prärierinder kommen im neuen Roman „Aus finsterem Himmel“ nämlich auch vor. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Nicht umsonst gilt der in Euskirchen geborene sowie in Schwerfen und Bad Münstereifel aufgewachsene Kurz-Krimi-König als witzigster Krimischreiber weit und breit. Die Premierenlesung in dem von ihm und seiner Frau Monika betriebenen Kriminalhaus beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro im Vorverkauf, 14 Euro an der Abendkasse, so denn noch welche vorhanden sind. Tickets können in der Buchhandlung Lesezeichen, info@lesezeichen-hillesheim.de, Tel. (0 65 93) 80 94 33 bestellt und erworben werden.

„Einen neben sich gehen haben“

Der Krimi um einen Spinner, ein Familiengeheimnis und ein uraltes Schauermärchen ist der achte Fall von Herbie Feldmann, der nach Eifeler Redensart „einen neben sich gehen hat“, nämlich Julius, der für anderer Leute Augen unsichtbar ist.

Es ist Sommer in der Eifel, die Zeit der Straßenbaustellen und Umleitungen. Hätte Herbie nicht den Versuch unternommen, einen Schleichweg zu benutzen, wäre ihm nicht dieses Tier vors Auto gelaufen. Die Schadenfreude bei seinem allgegenwärtigen Begleiter Julius ist groß.

Das Rind gehört dem Marshal, einem Bauern, der seinen Hof zur waschechten Ranch umfunktioniert hat und Herbie dazu verdonnert, den Schaden abzuarbeiten. Herbie verstrickt sich dabei unmerklich in ein Netz von Verpflichtungen und gerät zudem in eine alte Fehde, die mindestens einer der Beteiligten gerne nach echter Wildwestmanier beenden würde.

Mitten hinein in das bedrohliche Szenario platzt die Nachricht vom Verschwinden eines Rucksacktouristen, der an der Grundstücksgrenze des Marshals campiert hat. Ist er womöglich ebenfalls zwischen die Fronten geraten? Oder hat ihn der „Ginstermann“ geholt, eine finstere Eifeler Sagengestalt, die in Gewitternächten ihr Unwesen treiben soll?

pp/Agentur ProfiPress

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Klaus Schäfer

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