31. Oktober 2018

Glückwünsche für Pater Josef

© Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Der Seelsorger aus dem Salvatorianerkloster Steinfeld ist seit 60 Jahren Priester und  zelebriert seit Jahren auch die Karnevalsmesse in Kall – Die „Löstigen Bröder“ bedankten sich im Eifeldom mit einem Präsent 

Kall-Steinfeld – In der vollbesetzten Eifelbasilika in Steinfeld feierte der 83-jährige Salvatorianer-Pater Josef Juros am letzten Oktobersonntag ein ganz besonderes Jubiläum. Denn es ist schon 60 Jahre her, seit Pater Juros in Polen im Alter von nur 23 Jahren zum Priester geweiht wurde.

Im Februar 2016, als Prinzessin Maike I. regierte, zelebrierte Pater Josef erstmals eine Karnevalsmesse in der Kaller Pfarrkirche St. Nikolaus. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Zum Jubiläum gratulierten Pater Juros Mitbrüder, aber auch zahlreiche Gläubige, darunter Angehörige des Karnevalsvereins „Löstige Bröder“ aus Kall, für den Pater Josef seit einigen Jahren am Abend des Karnevalssamstags den karnevalistischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Kall zelebriert.

Im Jahr 2017 hatte Prinzessin Kerstin (l.) das Kommando über die Kaller Jecken. Pater Josef bekam von ihr einen Orden. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

2016 war Premiere – der Steinfelder Seelsorger gewann die Sympathie der Kaller Kirchenbesucher auf Anhieb. In den drei Jahren seines bisherigen Wirkens für die „Löstige Bröder“ hatte er stets die Ehre, Karnevalsprinzessinnen im Gotteshaus begrüßen zu können: 2016 war  Prinzessin Maike (Wilkens) die Tollität, 2017 Prinzessin Kerstin (Walber-Wawer) und 2018 Prinzessin Claudia (Blum).

Pater Josef Juros freute sich 2018 beim Karnevalsgottesdienst besonders über das Motto von Prinzessin Claudia I. Foto. Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

 

„Jetzt oder nie, ganz oder gar nicht“

Inzwischen besitzt der beliebte Pater schon eine kleine Ordenssammlung vom Karnevalsverein „Löstige Bröder“ und dessen Tollitäten. In seinen Predigten geht Pater Josef immer auf die Verbindung zwischen dem christlichen Glauben und dem Karneval ein. So auch in diesem Jahr, als Prinzessin Claudia sich den Spruch „Jetzt oder nie, ganz oder gar nicht“ als Motto zu Eigen gemacht hatte. Diese Worte, so Pater Josef, träfen auch auf die Zugehörigkeit zur Kirche zu: „Nur ein wenig geht nicht – wenn schon, denn schon“.

Salvatorianer-Pater Josef Juros aus Steinfeld feiert seit drei Jahren mit dem Karnevalsverein „Löstige Bröder“ die heilige Messe am Fastnachtssamstagabend in Kall. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Den Dankgottesdienst im Steinfelder Eifeldom anlässlich des diamantenen Priesterjubiläums von Pater Josef Juros nahm der Karnevalsverein zum Anlass, sich bei dem betagten Seelsorger zu bedanken. Bei einer Begegnung im Eingangsbereich der Basilika hatten die Kirchenbesucher nach der Dankmesse Gelegenheit, mit Pater Josef ins Gespräch zu kommen und Glückwunsche zu überbringen. Für die „Löstige Bröder“ überreichte Kassierer Reiner Müller dem Jubilar ein Präsent.

Pater Josef begrüßt vor dem Gottesdienst in der Kaller Pfarrkirche die kleine Garde der Musketiere der „Löstige Bröder“. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

„Pater Josef ist Priester mit Leib und Seele“, schreibt der Redakteur Reiner Züll, der die Karnevalisten aus Kall nach Steinfeld begleitete. Ehe er 1958 im jungen Alter von 23 Jahren zum Priester geweiht wurde, bedurfte es einer Ausnahmegenehmigung des damaligen Papstes Pius XII. in Rom. Viele Jahre wirkte er im ostafrikanischen Tansania, wo er als Ordensoberer der Salvatorianer eine neue Provinz des Ordens etablierte. Eine Zeit lang wirkte er auch in der Pfarrgemeinde Olef und war maßgeblich am Aufbau des Geistlichen Zentrums in Steinfeld beteiligt.

 pp/Agentur ProfiPress 

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Klaus Schäfer

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