26. März 2020

Das „Junge Kulturfestival Rampenfieber“ geht neue Wege

Das „Junge Kulturfestival Rampenfieber“ geht neue Wege: „Let‘s get digital!“ Motto „Homestories“: Kinder und Jugendliche können jetzt auch von zuhause aus mitmachen!

Die Vorbereitungen des jungen Kulturfestivals „Rampenfieber“, das in diesem Jahr die Nachfolge der „Schultheatertage“ antritt, liefen auf Hochtouren. Dann kam das Corona-Virus und bremste die laufenden Proben und die künstlerischen Begegnungen von fast fünfhundert Kindern und Jugendlichen aus. Was nun? Die Region Aachen als Träger und die Partner – Kreis Düren, Heinsberg, Euskirchen, Stadt und Städteregion Aachen sowie die beteiligten Künstler*innen und Kulturinstitutionen – entschieden schnell, der aktuellen Situation angepasste, neue Wege für das gemeinsame Projekt zu gehen: „Let‘s get digital“!

„Das Land NRW begrüßt kreative Lösungen für die Umsetzung von geförderten Kulturprojekten, um eine komplette Absage zu verhindern“, sagt Susanne Ladwein vom Kulturbüro der Region Aachen. „Zudem ist „Digitalisierung“ eines der Schwerpunktprofile unserer Kulturregion Aachen.“

Das ursprüngliche Motto des Festivals „Homestories“ bekommt aktuell eine ganz neue Bedeutung. Wir rufen die Jugendlichen der Region auf, uns ihre „Homestories“ mit Theater, Literatur, Musik, Tanz und Bildende Kunst/Film/Foto künstlerisch zu erzählen. Wir bitten alle, ihre Eindrücke, Beobachtungen, Gefühle und Gedanken in Form von Smartphone-Videos, Podcasts, Fotos, Bildern, Texten, Musikstücken, Songs, Raps festzuhalten. Die professionellen Künstler*innen geben dabei Impulse und Angebote zum „Mitmachen von zuhause aus“: Ob Theaterproben per Meeting-App, Tutorials für künstlerische Arbeiten, Video-Anleitungen für eine riesige, gemeinsame Tanzchoreografie. Für die jungen Musiker*innen wird es Noten und Arrangements für unterschiedliche Instrumente geben, so dass jede/r einen Part übernehmen, diesen zuhause einspielen und damit für einen professionellen Konzert-zusammenschnitt zur Verfügung stellen kann.

Weitere Informationen wird es sukzessive über die Internetseite www.rampenfieber.eu geben. Dort finden sich auch Kontaktmöglichkeiten zu den Organisator*innen und Künstler*innen.

„Eine Zeit wie diese hat niemand von uns bisher erlebt“ sind sich Projektleiterin Susanne Ladwein von der Region Aachen und künstlerische Koordinatorin Jutta Kröhnert (AKuT e.V.) einig. „Aber vielleicht helfen wir ein bisschen dabei, auch kreativ durch diese für uns alle herausfordernde Zeit zu kommen. Gemeinsam dokumentieren wir ein Stück Zeitgeschichte. Und wenn irgendwann alles wieder normal läuft, sehen und hören wir uns diese riesige Kollage junger Kreativität dann alle zusammen an“.

 

Kontakt

Region Aachen Zweckverband

Ladwein Susanne

Rotter Bruch 6, 52068 Aachen

T: +49 (0)241 927 8721-50

M: ladwein@regionaachen.de

 

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