28. April 2020

„Ein Museum, ein Objekt, eine Minute“

Das Museum der Badekultur stellte seit der Schließung jeden Tag bei Facebook, Instagram und auf der eigenen Internetseite ein Objekt als „Ein Museum, ein Objekt, eine Minute“ vor. Unter dem #10tage10bilder gab es zudem eine Challenge der öffentlichen Kultur- und Sporteinrichtungen, wofür ebenfalls Fotos und entsprechende Texte vorbereitet werden mussten.

Geschlossene Türen, kein Licht und die Gänge sind leer – das war das Bild in vielen öffentlichen Einrichtungen und Geschäften, die zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorübergehend geschlossen waren. Doch in den Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur wurde dennoch jeden Morgen die Alarmanlage ausgeschaltet und mehrere Kollegen betraten das Gebäude. Natürlich wurde der empfohlene Mindestabstand eingehalten und wer in Heimarbeit arbeiten konnte, tat das. Doch die Klimaanlage, die unter anderem die 1700 Jahre alten Mauerwerke der Ausgrabung vor Klimaschwankungen und dem Verfall schützt, lief weiter und ein Fünf-Jahres-Plan der kommenden Sonderausstellungen steht. So hatte der Haustechniker weiterhin die regelmäßigen Wartungstermine für die Heizung, den Brandschutz und den Fahrstuhl einzuhalten und die Buchhaltung bekam entsprechende Rechnungen, die es zu verbuchen galt. Zahlreiche, auch private, Veranstaltungen mussten abgesagt und neue Termine gefunden werden, Besucher*innen mussten möglichst direkt über die Öffnungszeiten informiert werden. Auch die Vorbereitungen für das eigene Römerfest „Es war einmal…in der Zülpicher Börde“, ein, von LEADER gefördertes, Projekt im September liefen im Hintergrund weiter.

Auch die wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen hatten trotz Schließung genug zu tun. Neben der Vorbereitung der kommenden Sonderausstellungen mit Auswahl und Anfrage von Objekten und der Ausarbeitung von Texten, blieb nun Zeit liegen Gebliebenes aufzuarbeiten. Geschenkte oder zugekaufte Objekte werden, wenn die Zeit da ist, inventarisiert, sodass sie für zukünftige in- und externe Ausstellungen gefunden werden können.

Neben der Aufrechterhaltung und Vorbereitungen für nach der Wiederöffnung, konnten auch zahlreiche Mehrstunden bei dem schönen Wetter auf heimischen Balkonen und Terrassen abgebaut werden.

Das Team der Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur freut sich Sie hoffentlich seit Anfang Mai wieder als Besucher*innen begrüßen zu dürfen. Das Museumsteam freut sich wieder auf ein lebendiges Museum nach der Wiedereröffnung!

 

Kontakt:

Sylvie Pfundstein

Römerthermen Zülpich -Museum der Badekultur
Mühlenberg 7
53909 Zülpich

Telefon: 02252 /8 38 06-102
Fax    : 02252 /8 38 06666
Mail: sylvie.pfundstein@lvr.de

 

www.roemerthermen-zuelpich.de

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Klaus Schäfer

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