2. Oktober 2020

Papierkunst in ihrer ganzen Vielseitigkeit

© Foto: Sigrid Lachnitt

Ausstellung „Geheimnis Papier“ auf Schloss Burgau mit Werken von 8 Künstlerinnen und Künstlern.

Sabine Jacobs, Siedlung, 1999/2020. © Foto: Sabine Jacobs

Düren. Am Sonntag, dem 18. Oktober, um 15 Uhr, wird auf Schloss Burgau die Ausstellung „Geheimnis Papier“ eröffnet. An der diesjährigen Ausgabe beteiligen sich acht Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland: John Gerard, Angela Glajcar, Dorthe Goeden, Sabine Jacobs, Sigrid Lachnitt, Odine Lang, Angela Mainz und Katja Wickert. Viele der Ausstellenden werden bei der Vernissage anwesend sein.

Angela Glajcar, 2019-039, Terforation, Papier 200 g, gerissen. © Foto: Angela Glajcar

Papier ist ein ganz besonderer Werkstoff. Den meisten kommt zunächst lediglich der Alltagsgebrauch dieses Materials in den Sinn. Papier begegnet uns in Form von Verpackungen, Zeitungen, Magazinen, bedruckten Etiketten und erregt nicht weiter unser Interesse. In der Kunst kommt dem Papier eine tragende Rolle als Untergrund für Zeichnungen und Gemälde zu. Doch auch Papier selbst kann zum Protagonisten und eigentlichen Werkmaterial für Kunst werden. Dies beweisen die Künstlerinnen und Künstler der diesjährigen Ausstellung auf Schloss Burgau abermals eindrucksvoll. Sie verleihen dem Papier eine ganz neue Präsenz und setzen sich mit dem außergewöhnlichen Werkstoff auf ganz besondere Art und Weise auseinander.

Sigrid Lachnitt, Schrein, Ölpastellkreide, aufgerissenes Papier, 2011. © Foto: Sigrid Lachnitt

Einrisse, Aneinanderreihung und Schichtungen, ein poetisches Spiel mit Licht und Schatten, mit Tiefe und Raum, mit Ein- und Durchblicken. Blüten, Kapseln, Blätter und Dolden, abstrakte Collagen aus präzise geschnittenen oder gerissenen Papierstreifen, Gemälde aus Papierpulpe. Algen, Moose, Wellenstücke, vegetabile, organisch gewachsenen Formen, die unmittelbar aus der Natur zu entstammen scheinen sowie abstrakte Formen aus feinem Draht und dünnem Seidenpapier. Mit Wachs getränkte Papiere, in denen Fundstücke eingelagert wurden. Es gibt kaum eine Form und Gestalt, die Papier nicht einnehmen kann. Mit Rauminstallationen, Collagen und Objekten wird auf Schloss Burgau das ganze Spektrum der Papierkunst präsentiert.

Die Ausstellung „Geheimnis Papier“ ist bis zum 18. November unter Wahrung der Hygienemaßnahmen und mit Mundnasenschutz zu den gängigen Öffnungszeiten zu besuchen, d.h. mittwochs und samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

 

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