2. September 2022

Die Burgfestspiele Mayen auf Erfolgskurs

© Dagmar Luxem/ Stadt Mayen

Gleich zweifach sorgen die Burgfestspiele Mayen für positive Aufmerksamkeit in der deutschen Kulturszene. Sie sind nominiert für den Deutschen Musical Theater Preis und punkten mit dem Thema „Transgender, Toleranz und Identität“.

Mayen. Das Musical „Brigitte Bordeaux“ feierte im Rahmen der Burgfestspiele Mayen eine überaus erfolgreiche Uraufführung. Die Geschichte eines Moselwinzers, der künftig als Frau leben will und damit im Heimatdorf für Furore sorgt, begeisterte das Publikum. Die Festspiel-Produktion ist in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ für den Deutschen Musical Theater Preis nominiert.

Michael Ophelders, der den Winzer spielt, darf bei der Preisverleihung am 10. Oktober im Rahmen einer großen Gala im Tivoli-Theater Hamburg auf den Preis der Deutschen Musical Akademie hoffen. Der Preis ist eine der wichtigsten deutschen Bühnenauszeichnungen und überdies die einzige Auszeichnung, welche an Profis deutschsprachiger Musicals geht.

Die Uraufführung von „Brigitte Bordeaux“ war zudem Anlass für eine Podiumsdiskussion der Initiative „QueerWein“ in Rheinland-Pfalz, die mit Darsteller Ophelders, Intendant Alexander May, dem LGBTIQ-Landesbeauftragten David Profit und den Sensitivity Readern Felicia Rolletschke und Vincent Maron professionell besetzt war. Sie würdigten den Einsatz der Burgfestspiele und der Stadt Mayen für die gelungene Sensibilisierung, um Vorurteilen gegen homosexuelle oder transsexuelle Menschen entgegen zu wirken.

 

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